BERATUNG

Ernährungsberatung nach TCM

Was ist TCM-Ernährung?

Täglich erreicht uns über die Medien eine Flut von Informationen und gerade im Bereich Ernährung gibt es ständig neue Tendenzen und Superfoods. Trotz der intensiven Beschäftigung mit „gesunder Ernährung“ steigt seit Jahren das Übergewicht in allen Altersklassen an. Noch dazu sind die Ernährungstrends oft widersprüchlich. Häufig gilt „ganz oder gar nicht“ und viele Menschen sind verunsichert und wissen nicht mehr, was gesunde Ernährung ist. Fleisch, ja oder nein? Ist Fasten gut oder schlecht für dieGesundheit? Gemüse lieber roh oder gekocht essen?

Warum kompliziert, wenn es doch eigentlich so einfach ist? Schließlich ist Essen das natürlichste auf der Welt und sollte nicht permanent eine Reihe Fragen aufkommen lassen.Welche Antworten bietet hier die traditionelle Chinesische Ernährungslehre?Auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten Grundpfeiler der chinesischen Diätetik zusammengefasst, die Ihren Ursprung in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) haben, einem der ältesten Gesundheitssysteme weltweit.

Ich hoffe es inspiriert dich, erweitert deinen Horizont aber das Wichtigste bist und bleibst Du. Gehe neugierig an das Thema Ernährung ran und probiere aus. Beobachte aber danach deinen Körper wie er auf das Essen reagiert, denn Dein Körper hat die Weisheit!

BERATUNG

Wie kann ich helfen?

Finde den Ernährungsstil, der aufgrund deiner Konstitution und Lebensweise zu DIR passt.

In Form von einer Q&A (Fragen und Antworten) Session beantworte ich dir deine individuellen Fragen zur Ernährung. Wir entwickeln gemeinsam die nächsten Schritte und ich erkläre dir wie Du die Signale deines Körpers deutest. Zusätzlich bekommst Du alltagstaugliche Tipps, Inspirationen undfachbasierte Antworten rund um das Thema Ernährung. Wenn Du Interesse an einem Coaching hast, kontaktiere mich über das Kontaktformular oder telefonisch unter 0170/1188273.

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Falls du den vereinbarten Termin nicht einhalten können, sag bitte mindestens 24 Stunden vorher ab oder vereinbare einen neuen Termin.

Alle angebotenen Behandlungen und Beratungen dienen allein der Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden. Sie verfolgen keine therapeutische Zielsetzung und können eine Beratung oder Behandlung durch einen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal nicht ersetzen.

WEITERE INFOS RUND UM DIE TCM

Yin und Yang – 5 Elemente

Yin und Yang sind die traditionellen Ordnungsprinzipien der chinesischen Philosophie. Sie stehen für zwei entgegengesetzte Systeme, die sich trotzdem gegenseitig ergänzen und bedingen: Das eine Prinzip kann ohne das andere nicht existieren – so gibt es keinen Tag ohne Nacht und kein Licht ohne Dunkelheit. Es ist wichtig zu erkennen, dass Yin und Yang keine unüberbrückbaren Polaritäten sind: Im Yang ist stets Yin enthalten und umgekehrt. Beide befinden sich in einem permanenten Wandel, mal ist der Eine stärker und dann wieder der Andere. In einem gesunden Organismus bleiben Yin und Yang in einem harmonischen Verhältnis und Schwankungen werden gut ausgeglichen. Wenn eines der Systeme überhand nimmt oder sich erschöpft, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper.

Welche Eigenschaften sind mit Yin und Yang verbunden?

Yin steht für das Materielle und Erhaltende. Seine Natur ist passiv-empfangend. Ihm wird Dunkelheit, Kälte und die weibliche Seite zugeordnet.
Yang steht für das Funktionelle und Dynamische. Seine Natur ist aktiv-gebend, ihm wird Licht, Hitze und die männliche Seite zugeordnet.

Wie können wir die Yin-Yang-Beziehung durch unsere Ernährung positiv unterstützen?

In der chinesischen Ernährungslehre werden Lebensmittel durch Yin und Yang charakterisiert. Die warmen/heißen Lebensmittel, die unsere Körperprozesse beschleunigen, gehören zum Yang. Die kühlen/kalten Lebensmittel, die uns erfrischen und Säfte in unserem Körper bilden, gehören zum Yin.

Sich ausgewogen zu ernähren heißt, diese beiden Kategorien optimal einzusetzen: Wenn Sie jemand sind, dem eher kalt ist, sollten Sie kalte Lebensmittel (Rohkost, Südfrüchte, Milchprodukte, kalte Getränke) meiden und warme bis heiße Lebensmittel bevorzugen. Bei zu viel Hitze hingegen sollten scharfe und hitzige Speisen z.B. Chili con Carne, Frittiertes/Gegrilltes und wärmende Fleischsorten wie Lamm, aber auch hochprozentige Alkoholika gemieden werden.

Ein zusätzlich wichtiger Indikator, den es zu integrieren gilt, ist das Angebot entsprechend der Jahreszeit. Im Winter wenn es kalt ist, gibt es warme Lebensmittel wie Lauch, Kürbis und Maronen und wir bereiten uns gerne warme Eintöpfe zu. Im Sommer hingegen greifen wir lieber zu der bunten Vielfalt an Obst und Gemüse wie z.B. Tomaten, Zucchini, Erdbeeren, die uns erfrischt und Säfte bildend wirkt. Das machen wir intuitiv richtig und deshalb ist es wichtig, saisonale Zutaten zu verwenden und dem Lauf der Natur zu folgen. Darüber hinaus gibt es noch neutrale Lebensmittel, die regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollten, da sie harmonisierend wirken und das Gleichgewicht des Körpers wahren.

Vorsicht ist beim Ganzjahresangebot „aller“ Lebensmittel geboten. Wir bekommen zu jeder Jahreszeit alles was wir möchten, egal wann es eigentlich wächst und reif ist. Im Winter finden wir in den Supermarktregalen z.B. Zitrusfrüchte, Bananen und Tomaten, also Lebensmittel, die thermisch eiskalt sind, und uns normalerweise im Sommer kühlen sollten. Im Winter kühlen sie den Körper auch, nur benötigt er zum Ausgleich der klimatisch bedingten Kälte – Wärme. Die Folge sind Verkühlung und ein geschwächtes Immunsystem. Genauso verhält es sich im Sommer z.B. mit dem Grillen. Wir erhitzen unseren Körper anstatt ihn als Ausgleich zu kühlen.

„Heilung besteht zu drei Zehnteln aus Medizin und zu sieben Zehnteln aus Essen“ chinesisches Sprichwort”

Was bedeutet 5-Elemente-Ernährung?

In der chinesischen Ernährungslehre werden Lebensmittel zusätzlich zu der Yin-Yang-Einteilung, den 5 Elementen zugeordnet – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Jedem der Elemente wird ein bestimmter Geschmack zugeschrieben, der in kleinen Mengen das zuständige Organ nährt. In einer ausgewogenen Ernährung sollten alle 5 Geschmacksrichtungen enthalten sein. Keine davon sollte längere Zeit überbetont oder ganz ausgelassen werden, da dies zu einem Ungleichgewicht führen kann. 

Geschmack-Organ Zuordnung 

Holz 

Feuer 

Erde 

Metall 

Wasser 

sauer 

bitter 

süß 

scharf 

salzig 

Leber 

Herz 

Milz/Magen 

Lunge 

Niere 

Das Verlangen nach einem bestimmten Geschmack deutet gemäß TCM auf eine Schwäche des Organs hin. Beobachten Sie sich nach dem Essen: Fühlen Sie sich gut, kraftvoll und glücklich oder schlummert noch ein süßes Teilchen, die Tüte Chips, oder ein Glas Rotwein in Ihrem Sinn?

EINE STARKE MITTE

Die Basis der Gesundheit

Das Organ, das für die Verdauung zuständig ist, heißt in der chinesischen Medizin „Milz / Magen“ oder auch „Mitte“.Die Milz steht für unseren gesamten Verdauungsapparat und muss alles, was der Mensch von außen aufnimmt (Nahrung und Informationen), verarbeiten und verteilen. Sie verwandelt das Aufgenommene in Energie und Blut, nährt dadurch die Organe und spielt deshalb eine Schlüsselrolle in der Gesunderhaltung des Körpers.

Deswegen ist nicht nur was wir essen wichtig, sondern auch, dass unsere „Mitte“ optimal arbeitet und die Nährstoffe vollständig zerlegt und aufgenommen werden können.

TCM Ernährungstipps für eine starke Mitte

  1. Warme Mahlzeiten bevorzugen. Das Essen ist mit 37°C auf Betriebstemperatur des Magens und der Körper spart Energie, die er für andere Baustellen im Körper einsetzen kann.
  2. Versuchen Sie weniger Rohkost zu essen (als kleine Beilage, nicht am Abend) und mehr gekochte Speisen.
  3. Essen Sie regelmäßig und lassen Sie keine Mahlzeit ausfallen.
  4. „Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler“. Die wichtigste Mahlzeit ist das Frühstück, es liefert uns die nötige Energie für unseren Tag und sollte möglichst warm eingenommen werden.
  5. Natürliche, saisonale, frische Lebensmittel bevorzugen; denaturierte Nahrungsmittel (z.B.: Fertigprodukte, Kekse, Fast-Food) meiden. Nur Produkte kaufen, die auch Ihre Uroma noch gekannt hätte.
  6. Tiefkühlkost und Mikrowellengerichte meiden.
  7. Nicht über den Hunger hinaus essen – das schwächt unser Verdauungsfeuer. Deshalb auf die richtige Nahrungsmenge achten.
  8. Kräuter und Gewürze verwenden.
  9. Gründlich kauen, in Ruhe mit guter Laune und in einer schönen Atmosphäre essen (eine entspannte Kommunikation bei Tisch ist besonders für Kinder wichtig).
  10. Milchprodukte reduzieren.
  11. Keine Getränke oder Esswaren konsumieren, die direkt aus dem Kühlschrank kommen.
  12. Mit Freude kochen und den Tisch decken; die Speisen appetitlich anrichten und mit Genuss essen.
  13. Kleine Ernährungssünden dürfen sein: ständiger Verzicht verdirbt noch dem diszipliniertesten Menschen die Lust auf gesundes Essen. Der Versuchung ab und an nachgeben ist gesund!

Und so fühle ich mich nach dem richtigen Essen:

Gestärkt, energiegeladen, glücklich!